„Nehmt die Kinder, wie sie sind!"
„Vertraut darauf, was sie können, beobachtet sie und wo immer es wirklich nötig ist, helft ihnen. Mehr braucht es nicht."
Dagmar W. Nieke
Kindheits- und Medienpädagogin M. A.
Wissenschaftliche Leitung
Ihr Partner für Bildung
Die Diskurs Niederrhein GmbH ist eine Zukunftswerkstatt für Bildung. Wir engagieren uns in Forschung, Fort- und Weiterbildung mit den Schwerpunkten Demokratiebildung, Medienbildung, Kinderperspektive und Kinderrechte.
Wir unterstützen Schulen, Kitas, Kommunen und Institutionen bei allen Bildungsfragen — mit innovativen Lösungsansätzen, wissenschaftlich fundiert und alltagspraktisch.
Als Ihr Partner für Bildung bringen wir Menschen zusammen, schaffen sichere Lernräume und entwickeln passgenaue Formate, die Wirkung entfalten.
Unser Projekt macht sichtbar, wie Kinder ihre Kommune erleben und gibt Impulse für eine Stadtplanung, die ihre Perspektiven ernst nimmt.
Welche Orte lieben sie? Wo fühlen sie sich sicher, wo unsicher? Gibt es Angsträume? Was fehlt ihnen? In Rundgängen durch ihre Stadt führen Kinder unser Raumstation-Team zu den Orten, die für sie Bedeutung haben.
So wird deutlich, wie die Stadt mit Kinderaugen wahrgenommen wird – eine wichtige Perspektive, die bislang in der Stadtplanung wenig Beachtung findet.
Die Raumstation ist unser Zuhause für Projekte der Demokratiebildung, angetrieben durch Forschung, echte Beteiligung und das Vertrauen in Kinder.
Sie landet dort, wo Kinder gehört werden sollen: in Kommunen, Stadtteilen und Bildungsinstitutionen – häufig in Kooperation mit Jugendämtern, Schulen, Trägern der offenen Kinder- und Jugendarbeit oder Vereinen.
Grundlage ist die Raumstation-Pädagogik: eine Haltung, die Kinder ernst nimmt, ihnen auf Augenhöhe begegnet und Räume schafft, in denen ihre Perspektiven wirksam werden.
Die Wünschestadt ist eines dieser Projekte.
Wir machen Demokratiebildung erlebbar.
Format und Dauer passen wir flexibel an Gruppe, Ort und Rahmen an.
Traditionelles Erleben und digitale Werkzeuge verbinden sich zu neuen Beteiligungsformen. Die gesamte Projektzeit ist Raumstation-Zeit. Während der Stadtbegehungen und in den kreativen Phasen danach kommen Kinder in all ihren Ausdrucksformen zu Wort.
Wir hören zu, beobachten und führen Interviews. Kinder malen, zeichnen oder bauen Modelle und setzen sich so mit ihrer Stadt auseinander. Digitale Methoden wie QR-Codes, Collagen oder Stop-Motion erweitern diese Möglichkeiten.
So entsteht ein besonderer Raum, in dem Kinder uns ihre Sichtweise näher bringen und uns zeigen, wie sie sich ihre Stadt wünschen: eine Wünschestadt.
Mit der Wünschestadt entsteht ein Stadtplan aus Kinderperspektive, einzigartig für Ihre Kommune. Sie erfahren, was Kinder bewegt, welche Orte sie lieben, wo sie Unsicherheiten spüren und welche Ideen sie für die Zukunft haben.
Das zeigt, wie Ihre Stadt ist:
So gewinnt Ihre Kommune Impulse, die unmittelbar in die Stadtentwicklung einfließen und zeigt gleichzeitig, dass sie Kinder und Jugendliche als wichtigen Teil der Gesellschaft wertschätzt.
Das Wünschestadt-Projekt verbindet drei aufeinander aufbauende Stationen. Jede ist Forschung, Beteiligung und Demokratiebildung zugleich.
„Wo haltet ihr euch gerne auf?"
„Was macht euch Angst?"
„Was würdet ihr in eurer Stadt anders machen, wenn ihr entscheiden dürftet?"
Die Kinder erforschen ihren Stadtteil. In Fotostreifzügen, Interviews und subjektiven Landkarten zeigen sie, wo sie sich gerne aufhalten, wo sie sich unsicher fühlen, was ihnen fehlt. So entsteht ein Bild ihrer Lebenswelt, das kein Erwachsener allein zeichnen könnte.
Die Kinder machen sich auf den Weg durch ihren Stadtteil: vorbei am Spielplatz, dem Bolzplatz, der Bushaltestelle. Orte, die sie täglich erleben, aber selten jemand anderem erklären durften. Die Raumstation-Fachkräfte kommen mit ihnen ins Gespräch, tauschen sich über diese Orte aus und nehmen sie als Expertinnen und Experten ihrer eigenen Lebenswelt wahr.
Mit Kamera, Notizblock und digitalen Werkzeugen halten die Kinder unterwegs fest, was ihnen begegnet: der Lieblingsbaum, der Treffpunkt mit Freundinnen und Freunden, der Schulweg, aber auch die Orte, an denen etwas fehlt oder stört. Im Gespräch mit den Fachkräften erzählen sie, was sie damit verbinden. Durch die Bilder, die sie selbst machen, entsteht eine Sicht auf die Stadt, die nur sie liefern können.
Zwischen den Stationen wird gesprochen, nachgefragt, zugehört. Wer fühlt sich wo wohl? Welche Orte meiden sie? Was würden sie verändern? Die Antworten sind präzise, manchmal überraschend, und fast immer anders, als Erwachsene es vermutet hätten. Wir fragen auch, ob sie schon wissen, wie in einer Stadt eigentlich entschieden wird und wer dabei mitreden darf. Die Antwort darauf bekommen sie nicht als Erklärung, sondern erfahren sie im Projekt selbst: ihre Beobachtungen werden zu Ideen und ihre Ideen zu konkreten Vorschlägen.
Mit nachhaltigen, offenen Materialien, die zum Gestalten anregen, bauen die Kinder die Wünschestadt: ein Miniaturmodell ihrer Stadt, nach ihren Wünschen.
Selbstbewusst, mit Kreativität und einem sicheren Gespür für Ästhetik zeigen sie uns, was ihnen wichtig ist. Unsere Aufgabe ist es, hinzusehen und zu verstehen.
Kinder sehen Probleme, fragen nach Ursachen und entwickeln Lösungen.
Diesen Lösungen werden keine kreativen Grenzen gesetzt. In einem unserer Projekte wurde aus der Grundschule eine Buntschule. In einem anderen war die Antwort auf zu viel Müll nicht: mehr Mülltonnen, sondern ein Müllmuseum, um einen bewussteren Umgang mit Materialien zu schaffen.
Während sie bauen, kommen die Fachkräfte mit ihnen ins Gespräch und erfahren, welche Gedanken hinter den einzelnen Gebäuden und Details stecken. Die Kinder zeichnen Wege, Böden und Natur, stellen Alltagsszenen nach und erproben eigene Lösungen für die Stellen, die ihnen im Rundgang aufgefallen sind. Jedes Detail wird dokumentiert, die Wünschestadt selbst bleibt als Kunstwerk erhalten.
Das Wünschestadt-Projekt wird von ausgebildeten Raumstation-Fachkräften mit langjähriger Erfahrung in partizipativen Projekten durchgeführt und beforscht.
Aus jedem Projekt entsteht:
Vom Demokratieprojekt zur gelungenen Demokratiebildung.
Erst wenn die Ergebnisse in Räten, Verwaltungen und Schulen ankommen, gesehen werden und eine Antwort erfahren, wird aus Beteiligung echte Wirkung.
Die Ergebnisse gehen direkt an die Politik: Kinderperspektiven werden sichtbar, hörbar und wirksam.
Die Raumstation ist gelandet. Zahlreiche Städte und Hunderte Sichtweisen von Kindern und Jugendlichen sind bereits in die Forschung und Stadtpläne aus der Kinderperspektive geflossen.
Wann sind Sie mit dabei?Wir müssen:
Warum wir genauer hinschauen müssen:
Demokratiebildung braucht eine solide Grundlage. Studien zeigen, dass viele Jugendliche in NRW nur über begrenztes politisches Wissen verfügen und damit weniger sicher im Umgang mit demokratischen Prozessen sind.
Genau hier setzen wir an, mit Projekten, die Wissen vertiefen, Kompetenzen fördern und Demokratie erlebbar machen.
Die Grafik zeigt, dass nur 36 % der Schülerinnen und Schüler in NRW über ein hohes konzeptionelles politisches Wissen verfügen. Gleichzeitig erreicht ein erheblicher Teil nur die unteren Kompetenzstufen.
Grafik eigen Darstellung: Quelle: Sudies et al. (2024), ICCS 2022 Länderbericht Deutschland (NRW).
Kinderrechte-Ausstellungen, Demokratie-Workshops oder Stadtplanungsprojekte – in der Raumstation gestalten Kinder aktiv ihre Zukunft. Unsere Projekte basieren auf den Kinderrechten und geben Kindern und Jugendlichen das Vertrauen und die Verantwortung, die sie verdienen.
Dabei erwerben sie wichtige Kompetenzen für die Welt von morgen: kreativ denken, Verantwortung übernehmen, Lösungen entwickeln. Wir trauen ihnen zu, Gesellschaft nicht nur zu erleben, sondern sie mitzugestalten.
Wir glauben: Bildung muss mehr sein als Wissensvermittlung.
In der Raumstation lernen Kinder, ihre Rechte zu kennen, Verantwortung zu übernehmen und Gesellschaft mitzugestalten. So entstehen Haltungen und Kompetenzen, die in keiner Prüfung abgefragt werden, aber über unsere gemeinsame Zukunft entscheiden.
Kinderrechte ins Grundgesetz: Wir setzen uns dafür ein, dass Kinderrechte nicht nur anerkannt, sondern rechtlich fest verankert werden. Denn eine starke Demokratie beginnt mit starken Rechten für Kinder.
Seit fünf Jahren setzen wir im gesamten Kreis Kleve Projekte in Kitas und Schulen um. Durch die Raumstation-Pädagogik werden Kinder und Jugendliche individuell gefördert und erwerben Kompetenzen, die sie befähigen, ihre Zukunft selbstbewusst und sicher zu gestalten.
Gemeinsam mit den Institutionen vor Ort entwickeln wir Formate, die passgenau sind und sich direkt in den Schul- und Kita-Alltag implementieren lassen.
Die Raumstation-Pädagogik verwandelt pädagogische Situationen in sichere Räume, in denen Kinder eine intensive und prägende Zeit erleben.
Ihre Merkmale:
Der methodische Ansatz der Raumstation verbindet Bewährtes mit Neuem. Wir setzen auf traditionelle pädagogische Methoden, die Kindern ermöglichen, die Welt mit allen Sinnen zu erfahren.
Wir wollen, dass Kinder nicht ohnmächtig vor Zukunftsproblemen stehen, sondern sie gestalten lernen. Unsere Projekte hinterlassen Wirkung, die bleibt. Sie prägen Haltungen, fördern Beteiligung und machen erfahrbar, dass Gesellschaft nur gemeinsam gelingt.
Gleichzeitig verstehen wir uns als Partner der Fachkräfte. Wir erkennen ihre Expertise und ihre wertvolle Arbeit an und stimmen uns eng mit ihnen ab, um ihre Bedarfe präzise aufzugreifen. Auf dieser Basis entwickeln wir passgenaue Formate, die sich in den Alltag der Institutionen einfügen.
Kinder sind unsere Passion, ihre Rechte der Kompass unseres Handelns. Unser Ansatz: Wertschätzen statt bewerten.
Was uns ausmacht: Wir arbeiten mitten im Leben. In großen Kinderrechte-Ausstellungen, in kreativen Beteiligungsprojekten, in der Zusammenarbeit mit Kitas, Schulen und Jugendhilfe. Dort erleben wir täglich, wie viel Kraft in den Ideen von Kindern steckt.
Diese Erfahrungen begeistern uns und treiben uns an, Theorie und Praxis so zu verbinden, dass echte Veränderungen möglich werden, für Kinder, für Fachkräfte, für die Gesellschaft.
„Nehmt die Kinder, wie sie sind!"
„Vertraut darauf, was sie können, beobachtet sie und wo immer es wirklich nötig ist, helft ihnen. Mehr braucht es nicht."
Dagmar W. Nieke
Kindheits- und Medienpädagogin M. A.
Wissenschaftliche Leitung
„Menschen ohne Fehler sind Kinder."
„Mit Diskurs Niederrhein und der Raumstation setzen wir uns für die Rechte der Kinder und Jugendlichen ein und schaffen Möglichkeiten, die Bildungslandschaft nachhaltig positiv zu beeinflussen."
Till Nieke
Geschäftsführung
Theorie und Praxis verbinden, um Lösungen zu schaffen, die sowohl wissenschaftlich fundiert als auch alltagspraktisch sind. Unser Team vereint wissenschaftliche Forschung und praktische Erfahrung.
Wir entwickeln Projekte auf Basis aktueller Bildungstheorien, Didaktik und Lernpsychologie und setzen sie mit Schulen, Kitas und Institutionen erfolgreich um. Wir beraten, begleiten und schaffen Formate, die passgenau zu den Bedarfen vor Ort passen.
Unsere Stärke: Wir können analysieren, konzipieren und gleichzeitig anpacken.
Wir greifen auf die ganze Bandbreite pädagogischer Methoden zurück, von bewährten Formen wie Rollenspielen, kreativen Werkstätten, Projektarbeit und Gesprächsrunden bis hin zu innovativen digitalen Formaten.
Wir wissen, wie Kinder lernen, und setzen deshalb auf Methoden, die Neugier wecken, Beteiligung ermöglichen und nachhaltig wirken. Medien sind dabei eine wichtige Ergänzung. Interviews, QR-Codes, digitale Visualisierungen oder kreative Medienarbeit erweitern den Werkzeugkasten und eröffnen Kindern neue Ausdrucksformen.
So verbinden wir Tradition und Innovation, geben Fachkräften praxisnahe Methoden an die Hand und schaffen Ergebnisse, die sichtbar und wirksam sind.
Sie möchten mit uns arbeiten, haben eine Idee für ein Projekt oder einfach eine Frage? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.
desk@diskurs-niederrhein.deWir melden uns in der Regel innerhalb weniger Werktage zurück.